Die Geschichte unseres Hauses "Alte Thorschenke"
Die Alte Thorschenke gehört mit zu den bekanntesten alten Weinschenken Deutschlands. Sie ist Bestandteil der vom Trierer Kurfürsten Balduin, Graf von Luxemburg im Jahre 1332 erbauten Stadtbefestigung und des Enderttores. Anfänglich war sie die Wohnung des Wallmeisters und Sammelort der Bürgerwehr, wo auch Reisende beherbergt wurden, denn von hier ging auch die Postkutsche ab nach Köln und Frankfurt. So wurde sie auch bekannt für Gutes und Deftiges aus Küche und Keller.
Zur Zeit der Romantik wird sie von Malern gemalt und von Dichtern besungen. Schon in der guten alten Zeit war es ein Hochgenuß, hier zu verweilen und zu pokulieren. Die Geschichte der Alten Thorschenke ist natürlich eng verbunden mit der von Stadt und Burg.
Fast alle Nationen, die heute als freudige Besucher kommen, waren in früheren Jahren schon als Kriegssoldaten da. Aber auch die verschiedensten Vorfahren unserer Landsleute sind als Landsknechte, hörige und fahrende Leute, Zunftgenossen, Bürger, Ritter, Reisige und Truppen im Wandel der Jahrhunderte durch das alte Stadttor hindurchgezogen. Als Wahrzeichen alter und neuer Moselromantik sind das Stadttor und die Schenke geblieben und nach alter Tradition wird die Gastfreundlichkeit seit jeher gepflegt.
Es gibt keinen Moselführer, der die Alte Thorschenke nicht ausdrücklich erwähnt und heute ist es wohl das meist fotografierte Haus Cochems. Ebenso ist es zu sehen in Bindings Moselfahrt aus Liebeskummer, wie in den Auflagen von Rast auf Reisen und Von Wein zu Wein und in vielen Moselkarten.
